Martinskirche Wittendorf

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Martinskirche Wittendorf mit Gemeindehaus

Der Kirchturmstumpf [der Martinskirche] ist der älteste Gebäudeteil Wittendorfs. Er dürfte mit seinen grob behauenen Buckelquadern an den Ecken in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts [(1150 bis 1200)] zurückreichen. [...] Der Turm hat einen quadratischen Grundriß von 5,80 m und eine Mauerstärke von gut 1,70 m, was auf einen Wehrturm und frühe Chorturmkirche schließen lässt. Der Name Martinskirche weist auf eine Vorgängerkirche bis ins 8./9. Jahrhundert zurück. (Hans Saile, Die Pfarreien Wittendorf und Schnait, Wittendorfer Heimatbuch, Geiger-Verlag1993, S. 158)

Wie auch der Ort wurde die Kirche mehrfach Opfer von Bränden. So zuletzt in den Jahren 1694 und 1785. Der jetzige Bau wurde 1786 auf dem alten Turmstumpf und den früheren Fundamenten des Kirchenschiffs erbaut.

Im 20. Jrh. wurde die Kirche mehrfach renoviert und umgebaut. Nach der letzten Innenrenovierung 2019/2020 präsentiert sich die Kirche wieder in neuem Gewand mit 270 Sitzplätzen und nun barrierefreiem Zugang durch den Pfarrgarten. Dazu wurde der vermutlich um 1928 geschlossene ursprüngliche Eingang an der westlichen Stirnseite wieder geöffnet.

Die Martinskirche ist von Ostern bis Erntedank täglich tagsüber geöffnet und lädt zum Verweilen ein.

Mesnerin: Heide Huß (eMail: martinskirche.wittendorfdontospamme@gowaway.t-online.de)